About

ITALIC was founded in 1999 by Marc Knauer in collaboration with Stefan Schwander aka Antonelli in Cologne, Germany. The attitude is to give minimal dance music the direction of pop. Since the end of 2008 ITALIC is operating from Berlin.

The following musicians have been contributing to the label wether as artist or remixer: Antonelli, Einmusik, Popnoname, Pelle Buys, Steve Bug, Paul Kalkbrenner, Freestyle Man, Error Error, M. Mayer, Satoshi Fumi, Miss Kittin, Farben, Graziano Avitabile, Cranque, Casio Casino & Eddie Zarook, A Rocket In Dub, Soda, Borneo & Sporenburg, Automatique, April, Binford, Skua Lovelle, Televerket, Oliver Hacke, Lawrence, Alessandro Crimi, Elektro Music Departement, Carsten Jost, Sten, Dominik Eulberg, Egoexpress, Luciano Pizzella, Losoul, Extra Produktionen, Thomas Schaeben, Mia, Sustainer, Little Annie & The Legally Jammin’, Tennishero, Picious, The Field, Coloma, Von Spar, Kreidler…


“The Look of Italic”

I can hardly see in front of me (Chic)

Vor einem ist ein dunkler, undurchdringlicher Raum und die wie in Zeitlupe vorbeirauschenden Körper der anderen. Was man konkret wahrnimmt, unterscheidet sich immer wieder von dem anderen, dem Ganzen, das irgendwie auch noch da ist, den dunklen Ecken vor allem, die nur ab und zu vom umherkreisenden Lichtkegel erfasst werden.

Relight my fire, your love is my only desire (Take That)

Es ist aber nicht der Rhythmus allein, der einem dieses angenehme Gefühl von Aufgehobenheit verschafft. Der Rhythmus entfaltet seine Kraft erst über die visuellen Momente, die ihn begleiten. Vor allem aber sind es die anderen. Mit geschlossenen Augen spürt man die angenehme Gesellschaft, die einen hier umgibt.

Never touch, always near (Closer Musik)

Alles wird vom Blick erfasst, jede Kleinigkeit. Jeder Körper zeichnet ein höchst individuelles Diagramm in den Raum.

…Bianca Jagger’s birthday bash in May 1977, in which she rode into the club on a white horse led by a naked body-painted guy…

Der Club - damals hieß er noch Disco - war ja mal ein Ort der schrillen Hocheleganz gewesen, jedenfalls wenn man ans Studio 54 dachte. Yves Saint Laurent hatte zuletzt bei seinem Abschied vom Laufsteg erklärt: “Ich habe mich immer in den Dienst der Frauen gestellt, das heißt, ich habe ihnen gedient: ihrem Körper, ihrer Geste, ihrer Haltung, ihrem Leben”. Hatte sich Disco nicht damals auf vergleichbare Weise in den Dienst der Tänzer gestellt. Halston, Gucci, Fiorucci… Eleganz ist ein Märchen, an das man sich dann heute gerne erinnert, in Sounds, Interieurs oder Posen.

…The floor around the bar was as dark as the night, the sound was inching its way up the Richter scale, and young men dressed like jocks in a locker room were running around hither and thither with drinks, like macho versions of Playboy bunnies…

Da sitzen zwei in der Ecke auf dem Sofa, leicht bekleidet, engumschlungen, fest ineinandergekrochen. Schon etwas ermüdet reiben sich ihre Körper aneinander. Ein Fuß wirft eine Bierflasche um. Irgendwann steht das Mädchen auf und geht wortlos davon. Ein Blick, eine Geste, wortlos und irgendwie wunderschön.

Upside down you turnin me, you’re doing that distinctively (Diana Ross)

Ein Lächeln, das einen sofort in seinen Bann zieht und das Herz reinwäscht. Du siehst dich um und blickst in ein anderes vertrautes Gesicht mit dem selben erstaunten Strahlen in den Augen. Eine unbestimmte Begierde steht im Raum.

Music and lights, and all the pretty girls (Imagination)

Manchmal ist es fast dunkel. Dann erwecken die kreisenden Deckenscheinwerfer das Geschehen wieder zum Leben. Wilde Lichtpunkte werden gesetzt und die Tänzer scheinen kurz davor zu stehen, sich als Personen aufzulösen. Und doch kommt es einem immer wieder so vor, als würde sich hier schließlich jeder von seiner besten Seite zeigen.

At last I am free (Chic)

The Bakerman, 2002

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